Tipps zum Videoschnitt beim Pornofilm – Teil II

Wenn die Kameras aus sind und das Filmmaterial im Kasten kommt die Herausforderung: der Videoschnitt beim Pornofilm. Es gibt viele Softwarelösungen um seinen Film zu schneiden, Teile herauszulösen oder ein Logo einzubetten. Doch welches Programm ist geeignet und leicht zu bedienen und warum kann es besser sein, damit einen Profi zu beauftragen? Letztlich soll Dein Film doch Deine Fans begeistern, oder?!

Wer mit seinen selbst gedrehten Pornofilmen Geld verdienen möchte kommt am Videoschnitt und einer entsprechenden Softwarelösung nicht vorbei. Das Intro muss ebenso eingebettet werden, wie Dein Logo und werbewirksam, wenn möglich. Und auch das Herauslösen einiger Sequenzen, wie im ersten Teil beschrieben, ist wichtig, um Twitter & Co bedienen zu können. Doch was kann eine Filmschnittsoftware und welche sollte man benutzen?

Was Videoschnittsoftware so alles kann

Neben dem eigentlichen schneiden beziehungsweise neu sortieren der einzelnen Szenen bieten Filmschnittprogramme viele hilfreiche Tools.

  • Branding oder Watermarken. Damit kann man sein eigenes Logo, sofern dies als jpg-Datei vorliegt, in den Film einarbeiten.
  • Texte implementieren. Das Einbringen von Sätzen und ganzen Texten ist relativ einfach. Dabei kann der Text in den Film von links nach rechts einlaufen oder von oben nach unten. Auch Schriftart, Größe und Schriftfarben sind frei wählbar.
  • das Einfügen von Bildern ist ebenfalls möglich, wir auch kleine Gifs oder Symbole.
  • Jedes Filmbearbeitungsprogramm erlaubt es die Auflösung des späteren Filmes festzulegen und damit die Größe der Datei.
  • zuweilen kann auch auf der Tonspur der ganze Film nachvertont werden, was dem Porno aber echt die Spannung nimmt. Jedoch kann Musik während des Intros oder beim Ende ein positives Gimmick sein, das über eine Filmschnittsoftware eingebettet werden kann.
    Achtung: auch wenn die meisten Pornos im Nirgendwo gehostet werden, sollte man nur so genannte GEMA-freie Musik einbetten.
  • Das Rendern ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil beim Filmschnitt. Dabei werden alle Bestandteile, wie Logo, Texte, Ton etc. zum fertigen Film neu abgespeichert beziehungsweise in das gewünschte Dateiformat umprogrammiert. Dieses Rendern ist meistens ein etwas längerer Prozess, je nach Auflösung des Filmmaterials.

Tipp: Es ist unbedingt erforderlich den Hoster Deiner Homepage zu fragen welches Dateiformat und welche Auflösung die geeignetsten ist. Denn je höher die Auflösung, umso größer die Datei.
Welche Programme sind für den Videoschnitt ratsam

Hier gleich vorab eine Warnung: Deinen Videofilm solltest Du keinesfalls online schneiden. Es gibt Softwarelösungen die onlinebasierend einen Filmschnitt ermöglichen. Aus Datenschutzgründen ist dies aber keinesfalls zu empfehlen.
Im Internet finden sich viele Softwarelösungen die als Freeware daherkommen. Eine kleine Auswahl findest Du hier.

Jedoch macht es absolut Sinn ein paar Euro in die Hand zu nehmen, um ein Videoschnittprogramm zu haben, das Deinen Anforderungen entspricht. Hier ist Adobe weit vorn und bietet mit dem Elements 15 für 65 Euro eine Lösung, die man getrost und mit etwas autodidaktischer Einarbeitung selbst bedienen kann.

Wer aber eine nachhaltige und wirklich bedienerfreundliche Softwarelösung beim Videoschnitt möchte, sollte sich Vegas Pro anschauen. Ab 299 Euro bietet das Programm den besten Videoschnitt beim Pornofilm. Die Oberfläche kann auf Deine Bedürfnisse hin angepasst werden und alle obig genannten Tools sind enthalten.

Unter dem Motto Importieren – Bearbeiten – Optimieren bietet der kleine Bruder aus dem Hause Vegas, Movie Studio 15, eine smarte Homeversion, die leicht zu bedienen ist und die wichtigsten Tools bereithält. Sogar ein Tool für die nachgelagerte Bildstabilisation ist enthalten.

Warum ein professioneller Videoschnitt beim Pornofilm vom Fachmann

Na klar, man kann mit etwas Zeitaufwand eintauchen in die Welt der Videoschnittprogramme um sie halbwegs zu verstehen. Doch ist aus Erfahrung nicht der Pornodreh das entscheidende, sondern die nachfolgende Bearbeitung. Der User von heute erwartet nicht nur beste Filmqualität, sondern auch streamingfähige Dateigrößen. Darüber hinaus soll der Pornofilm einen Spannungsboden bieten, den Betrachter animieren und deshalb ist das aneinanderreihen spannender Filmsequenzen die Basis eines erfolgreichen Filmes.

Viele unserer Kunden versuchten es im Vorfeld mit dem selbständigen Nachbearbeiten ihres Drehmaterials. Und am Ende kostete das immerwährende Wiedereinarbeiten in die Software nicht nur viel Zeit, auch das Ergebnis war am Ende doch eher Amateurhaft.

Zappu hat in diesem Bereich jahrzehntelange Erfahrung. Nicht nur das Schneiden und die Bearbeitung gehört zu unseren professionellen Selbstverständlichkeiten. Aus jedem Film lösen wir, je nach Anforderungen, kleine oder große Trailer heraus, die Du für Deine Marketingkommunikation anschließend nutzen kannst. Und das Beste: es kostet nicht viel Geld und so bleibt Dein selbst produzierter Pornofilm in den Köpfen Deiner Fans und macht Lust auf mehr.

Amateurporno selber drehen

Worauf sollten Amateure beim Pornodreh achten

Viele denken beim ersten privaten Pornodreh an ein Drehbuch und an sexy Klamotten und schon Rattert es im Kopf. Wo soll man drehen, was sieht gut aus und wie schaffe ich es meine eigene Lust in einen ansprechenden Pornofilm zu bringen, ohne dass alles angestrengt wirkt? Dazu ein paar Tipps, die das geile Miteinander vor der Kamera zu einem Erlebnis machen und am Ende auch für zukünftige Betrachter ein Augenschmaus ist.

Fast 90 Prozent aller Pornofilme sind von Profis gedreht und auch die vermeintlichen „Amateure“ sind keineswegs wirkliche Amateure. Um sich vom „Üblichen“ als wirklicher Amateur abzusetzen haben wir einige Tipps und Hinweise für Dich, die Dir helfen können.

Was mag ich beim Sex und was nicht

Gerade bei Amateurpornos besteht der Reiz darin, dass die zukünftigen Betrachter die echte Lust spüren, wenn sie den Film auf Deiner zukünftigen Homepage sehen. Die Zeiten in denen die User im Internet glauben, dass all die vermeintlichen Amateure mit authentischem Spaß dabei sind, sind vorbei, wenn sie mal genau darüber nachdenken. Umso wichtiger ist es, dass Du im Vorfeld zum ersten Videodreh aufschriebst, was Du beim Sex magst und was gar nicht Dein Ding ist.

Dazu gehört auch die Frage, wo Du gerne intim bist. Nur im Schlafzimmer oder Deiner Wohnung, vielleicht aber auch im Freien, in einem Park oder am See? Da hat jeder Mensch so seine eigenen Vorstellungen, Vorlieben und auch Grenzen.

Tipp: Je flexibler Du örtlich agieren kannst, umso spannender und unterschiedlicher werden Deine Filme. Letztlich verbindet jeder Betrachter, also Dein zukünftiger Kunde, die Umgebung des Pornos mit seinen eigenen Träumen.

Zum Thema Fetisch noch ein Wort: Je weiter Deine eigenen Sexpraktiken vom „normalen“ Sex entfernt sind, umso mehr finden sich dafür wahre Liebhaber. Filme mit Squirting, Gangbang oder auch FemDom, BSDM oder Bukkake können ein sehr spezielles, aber auch treues Publikum anziehen und so entwickelt sich auch Dein eigenes Alleinstellungsmerkmal im Erotikmarkt der „wirklichen“ Amateure.

Allein, mit dem Partner oder mit Fremden vor die Kamera

Es gibt Amateurseiten im Internet auf denen einige fast nur Filme zeigen auf denen sie allein zu sehen sind. Im Fokus steht dann das Reden während der Aufnahme. Wer über das entsprechende Equipment verfügt, kann es als Frau auch im Alltag sehr gut allein bewerkstelligen und die ganze Palette seiner eigenen Umgebung nutzen. Clips auf denen Frauen masturbieren, oder nackt kochen oder mal am See ein selbstgedrehtes Handyvideo drehen finden ihre Liebhaber und treuen Verehrer. Je nach dem Aufbau Deiner eigenen Homepage kann auch die Cam Deines Laptops zum Einsatz kommen, was den Memberkreis erweitert.

Wer mit seinem Partner einen „homemade-Porno“ drehen will ist insoweit im Vorteil, als das man von der Idee bis zur Umsetzung natürlich gemeinsam überlegen und agieren kann, Hinzu kommt, dass sich die Spielarten erweitern und der gemeinsame Sex in den Fokus rückt. Ebenso kann der Partner zum Kameramann werden und Dich bei Deinen eigenen Sexspielchen aufnehmen. Oder, ganz klassisch, das Handy oder die Kamera dabei halten. Das braucht aber etwas Übung, damit das Bild nicht ständig verwackelt. Oder doch das Stativ nutzen und sich in einem entsprechend guten Abstand aufnehmen wie man f****?

Tipp: Dieses Gemeinsame kann überdies die Beziehung bereichern und eine Spannung erzeugen, die man vielleicht seit langem nicht mehr hatte.

Wer mit Fremden aktiv wird, ob der Partner als Kameramann dabei ist, oder man agiert als Single, sollte auf gewisse Dinge achten, die kein Selbstläufer sind:

  • Klare Regeln bieten Sicherheit und verbessern das Ergebnis. In einem lockeren Vorgespräch vor Drehbeginn sollte man den Ablauf skizzieren, die No-Go´s unbedingt ansprechen und alles das ansprechen, was einem wichtig ist. Nichts ist schlimmer, als beim Dreh noch Anweisungen geben zu müssen. Das ist ein Lustkiller, für beide Seiten.
  • Falls der Partner der Kameramann ist solltet Ihr im Vorfeld des Drehs ein kleines Drehbuch entwickeln, dass sich am Ort und an den eingeladenen Mitspielern ausrichtet und natürlich und in erster Linie an Deinen/Euren sexuellen Vorlieben. Gedanklich sollte man gemeinsam überlegen welche Szenen man aufnehmen möchte und aus welchem Blickwinkel gedreht werden soll.
  • Safe geht vor. Das heißt im Amateurporno, dass genug Gummis vorhanden sein sollten beim Dreh und Gleitmittel, falls es etwas länger dauert.
  • Und unbedingt an eine gute Ausleuchtung der Szenerie
  • Und nie vergessen: Ein kleiner Snack am Set, sowie Kaffe & Co machen den selbst arrangierten Pornodreh zu einem angenehmen Erlebnis.

Seit kreativ beim Pornodreh

Mit stundenlangen Aufnahmen aus dem halbdunklen Schlafzimmer lockt man kaum viele Member auf seine Homepage. Kreativ heißt anders zu sein, als man im Alltag ist. Hier mal ein paar Anregungen, die Deinen Pornofilm sehenswert gestalten.

  • Raus ins Freie. Es muss ja nicht gleich ein aufregender „Lost Place“ sein. Allein ein Dreh auf einer verschwiegenen Parkbank wirkt aufregend, oder eine Aufnahme im eigenen Auto.
  • Nur zu Hause ist langweilig und unter Umständen auch nicht gewünscht #Diskretion. Warum nicht ein Hotelzimmer anmieten oder in der Wohnung der Statisten drehen. Hier einfach mutig sein und fragen.
  • Mal ab ins Pornokino, Handy mitgenommen und mit aufgeknüpfter Bluse durch die Gänge schlendern. Die Besucher des anliegenden Erotikshops wird es kaum stören. Aber Achtung: Vorher kurz mit dem Personal besprechen. Im Normalfall wird zugestimmt, wenn man sagt, dass man auf der Homepage den Namen des Shops löblich erwähnt.
  • Kühlschrank auf und Obst raus geholt … kommt immer gut. Oder mal nackt einen Kuchen backen. Solche Clips fördern das Amateurimage und setzen Grenzen zu dem üblichen Pseudoamateurallerlei der Pornoindustrie.
  • Wenn mit anderen Statisten gedreht wird, dann einfach mal eine „Spielwohnung“ anmieten und eine Party veranstalten. Wenn Deine/Eure Besucher jeweils nen Zehner bezahlen ist die Anmietung bezahlt. Solche Locations finden sich in jeder größeren Stadt.
  • Im Baumarkt oder im normalen Kino in der letzten Reihe kann das Handy zeigen, was es kann. Public-Flashing und Outdoor-Sex kommt immer gut an im Internet.
  • Kleinen Szenen, in denen der Hausfreund im Blaumann vorbeikommt und mit Dir als Handwerker aktiv wird kann seinen Reiz haben, auch für Deine Fans.
  • Kamera aufs Stativ und ab unter die Dusche. Gerade solch alltägliche Szenen regen die Fantasie des Betrachters an. Das gilt auch für Szenen, die Dich beim „Kuscheln“ im Bett zeigen. Je alltäglicher die Szene, umso mehr wirkt Dein Clip „homemade“.

Also Mut aufbringen und einfach die Ideen sprudeln lassen. An dieser Stelle macht es Sinn sich wünschenswerte Szenen zu notieren, um sie irgendwann auch umzusetzen.

Braucht es ein Drehbuch beim selbst gemachten Amateurporno?

Gleich vorab: Nein. Aber warum? Wenn man im Vorfeld einen Plan erstellt wie und was genau gedreht werden soll, setzt man sich selbst unter Druck und die Lust schwindet. Aber noch schlimmer ist es, dass die Betrachter schnell merken, ob etwas „gespielt“ ist, oder der natürlichen Lust folgt.

Ja, im Vorfeld einige Gedanken zum Ablauf machen macht Sinn, wie schon oben beschrieben. Aber es ist DEINE oder Eure Lust, die in Form eines Amateurpornos aufgenommen werden sollte. Alles Geplante wirkt auch geplant und entsprechend dann schon wieder „professionell“.

Tipp: Je mehr der aufgenommene Film im Anschluss geschnitten wird, umso weniger wirkt Dein Clip „homemade“. Wenn man im Vorfeld die wichtigen Dinge bespricht und einfach seiner Lust folgt, einfach Deine Intimität aufnehmen und am Ende vielleicht noch mit Deinem Logo branden.

Wer redet ist im Vorteil

Nicht jeder KANN vor der Kamera frei und locker sprechen … und dann noch über Sex? Fakt ist aber, dass Erotikclips in denen erotisch – aber nicht zu viel – gesprochen wird weitaus besser ankommen. Vielleicht zu Beginn des Drehs einen oder zwei Sätze sprechen und zum Schluss noch einen Kommentar. Es muss nicht lang sein, aber es wirkt persönlich und individuell. Und letztlich kann man es auch ein wenig trainieren.

Wer es aber schafft, während einer Selbstbefriedigungsszene seine Member, seine Fans, imaginär anzusprechen und mit Worten anzutörnen, ist ganz weit vorne. Einfach ausprobieren, es muss und sollte NIE professionell sein und wirken.

Also im Grunde ist ein echter Amateurporno ein Ausschnitt Deines sexualisierten Alltages, den Du mit anderen – Deinen Fans – teilst. Je mehr Du dieses Alltagsflair rüberbringst und in Deinen Filmen zeigst, umso eher nehmen es Dir alle ab. Sei Du – sei sexy.